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Migräne kommt oft nach Stress |
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Etwa 30 Prozent der Deutschen leiden an Migräne, schätzt die Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG). Aber bei nur zehn Prozent der Bevölkerung ist sie richtig diagnostiziert. Frauen sind dreimal häufiger betroffen als Männer.
Meist tritt der hämmernde Kopfschmerz halbseitig auf und nimmt schon bei leichten Belastungen wie Treppensteigen zu. Übelkeit und Lichtempfindlichkeit sind häufige Begleiterscheinungen der vier bis 72 Stunden währenden Attacken. Chronisch ist die Krankheit erst, wenn jemand fast täglich oder an mehr als 14 Tagen im Monat Anfälle bekommt. Oft sind es Hormonschwankungen vor oder während der Menstruation, die bei Frauen die Schmerzattacken in Gang setzen. Daneben gelten vor allem Entspannungs- und Erholungsphasen nach Stressmomenten als Auslöser, "Trigger" genannt. Nahrungsmittel spielen nur eine untergeordnete Rolle.
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